Warum Social-Media für Unternehmen?

3 Comments

März 12, 2013

Social Media für B2B

Wenn Ihr Unternehmen nicht an Endverbraucher verkauft, sondern an Unternehmen (sog. B2B-Companies), so lesen Sie diesen Artikel bitte sehr genau durch. Warum es für Sie bereits 5 vor 12 ist, darüber gibt es immer mehr handfeste Zahlen.

Junge Firmengründer wissen vielfach bereits, dass Sie mit dem Start ihrer Selbständigkeit auch das Internet sofort mitnützen müssen – speziell die Social-Media-Portale, wie Facebook, Twitter, Xing & Co. Warum vor allem langjährig gut gehende Klein- und Mittelbetriebe sich so vor dem Internet verschließen, ist vielen Experten ein Rätsel. Ein Grund könnte sein, dass Betriebsinhaber eher IN ihrem Unternehmer, anstelle AN der Entwicklung dessen arbeiten. Vielleicht ist es oft das fortgeschrittene Alter und damit reine Ignoranz dem Internet gegenüber. Ich kenne Chefs, die sagen: „Bis jetzt ist es auch gut gegangen, dann wird es auch in Zukunft so sein!“ Genau diese Einstellung könnte in den nächsten Jahren einigen Unternehmern den Kopf kosten – auch wenn sie kurz vor der Rente sind.

Daten und Fakten

Die wichtigsten Punkte wurden von RealBusinessRescue bekanntgegeben und grafisch sehr gut aufbereitet (Grafik unter dem Artikel). Dem Bild ist zu entnehmen, dass die Top-Social-Media-Seiten 2012 Facebook (mit 950 Millionen User), YouTube, Wikipedia, Blogspot und Twitter (mit immerhin noch 170 Millionen User) sind. Laut Untersuchung investieren 64% der B2B-Unternehmen in die Sozialen-Netzwerke. Das meiste Geld wird in Facebook (83%), Twitter und Linkedin (je 80%) gepumt.

Im Gegensatz zu 2012, wo die Budgetverantwortlichen 40,1% ihres Budgets für Social-Media ausgegeben haben, ist für 2013 bereits 48,7%. Die Ziele der Werbemaßnahmen sind mit 69% die Kundengewinnung, mit über 17% das Bekanntmachen (Branding) der Marke und zu 13% die Kundenerhaltung. Jedenfalls steht für 56% der B2B-Unternehmen fest, dass sie 2013 mehr Geld in die Social-Media-Arbeit stecken werden.

Warum ist Social Media wichtig?

Diese Frage wurde ausgewertet und von den B2B-Unternehmen wie folgt beantwortet: 64% sehen es als zweitwichtigsten Faktor, gleich hinter einem starken Content (82%) an. Weiters geben ein Drittel der B2B-Einkäufer an, dass Sie so mit ihren Geschäftskontakten in Kontakt bleiben und 75% erwarten in Zukunft auch mehr Geschäft durch ihre Social Media Aktivitäten. Hohe 77% der Einkäufer geben an, dass sie lieber bei einem Anbieter einkaufen, der Social Media nutzt.

Deshalb brauchen B2B-Firmen Social Media

Branding (Marke aufbauen) und SEO (Suchmaschinenoptimierung)
Persönlicher Kontakt mit der Zielgruppe
Mitarbeiter-Zusammenarbeit
Vertrauensbildung
Relevanz erzeugen
Autorität aufbauen

Ich denke, Sie haben nun genug Gründe erfahren, warum Sie Social Media aktiv in Ihre Überlegungen zur Unternehmensentwicklung einbeziehen müssen. Egal ob Firmengründer oder gestandener Betrieb, es ist heute praktisch ein muss. Denken Sie an Ihre zukünftigen Kunden. Wo sind diese zu finden? Auf Facebook, Twitter & Co.

Aus der unten stehenden Grafik können Sie die erwähnten Daten und Fakten ausgezeichnet dargestellt entnehmen.

Why B2B Businesses Should Leverage the Potential of Social Media in 2013

Source: Why B2B Businesses Should Leverage the Potential of Social Media in 2013

Viel Erfolg mit Social Media
Alfons Burtscher

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About the author 

Alfons Burtscher

Seit über 10 Jahren als Unternehmensberater und Coach in kleinen und mittleren Firmen unterwegs, begann er 1997 nebenberuflich und seit 2009 hauptberuflich selbständig zu arbeiten. Was früher überhaupt kein Thema war, wurde im Laufe der Angestelltenjahre immer mehr zu einem starken Wunsch. Er kennt daher die Ängste, Zweifel und vor allem den inneren kleinen Schweinehund, der nicht aus seiner gewohnten Komfortzone raus will. Mit seinen Artikeln möchte er Menschen helfen, die den Schritt in die Selbständigkeit machen wollen oder bereits vollzogen haben, damit sie den Erfolg erlangen, den sie anstreben. Sein Motto: "Lerne, aber behalte es nicht für dich, damit die Welt davon profitiert."

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  1. Ich denke es hat auch einiges mit der Furcht vor etwas ungreifbarem zu tun. Denn man hört ja soviel böses und was da alles schlimmes passierte kann. Doch der wirkliche Grund ist man muss sich damit beschäftigen das wiederum braucht Zeit. Sind die Unternehmen bereit diese zu investieren dann kann das mit dem Social Media Plattformen was werden.

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