Firmengründung – Wie werde ich rasch bekannt?

6 Comments

März 25, 2013

Bekannt werden als Firmengründer

 
Mit der Firmengründung ist die erste Hürde genommen, doch damit beginnt für Sie als Unternehmer erst die eigentliche Arbeit. Oberste Priorität hat nun, Ihren Bekanntheitsgrad und somit Ihren Kundenstamm zu erhöhen, damit Sie zeitnah genügend Geld verdienen, um Ihren Lebensunterhalt problemlos finanzieren zu können.

Präsentation im World Wide Web

Das Internet ist das Kommunikationsmittel schlechthin. Die Grundlage jeder Unternehmenspräsentation im Internet ist die eigene Website, auf der sich Kunden über Ihre Firma sowie Ihr Angebot informieren können. Ein Blog ist eine sinnvolle Ergänzung zum Internetauftritt. So können Sie Ihrer Kundschaft beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren, Neuerungen bekannt geben oder mit Ratgeberartikeln einen Mehrwert bieten.

Der Weg zum Ziel, nämlich den Bekanntheitsgrad Ihrer Website inklusive Blog zu erhöhen und Geld zu verdienen, führt über die Anerkennung und Schätzung anderer Unternehmer beziehungsweise Webblogbetreiber. Hinterlassen Sie dazu auf themenrelevanten Blogs, jedoch bei keiner direkten Konkurrenz, zeitweise einen Kommentar. Zumeist haben Sie die Möglichkeit, den Link zu Ihrer eigenen Website anzugeben. Achten Sie hier unbedingt darauf, dass Sie nicht zu werbend klingen. Ein einfacher Kommentar genügt. Den Rest erledigt die Neugier der Leser.

Die in der vergangenen Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnenen Social-Media- und Karrierenetzwerke sollten Sie ebenfalls nicht außer Acht lassen. Anbieter wie beispielsweise Twitter, Facebook und Xing verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit. Mit Profilen beziehungsweise sogenannten Fanpages haben Sie als Unternehmer die Möglichkeit, solche Netzwerke effektiv für sich zu nutzen.

Melden und zeigen Sie sich regelmäßig

Posten Sie regelmäßig, was in Ihrem Unternehmen passiert, welche neuen Produkte oder Dienstleistungen es gibt und wenn es einen neuen Beitrag in Ihrem Blog gibt. Auch hier ist der Grat zwischen Anbiedern und Professionalität ziemlich schmal. Überlegen Sie sich also gut, was und wie Sie etwas preisgeben wollen.

Neben den Posts ist eine weitere Möglichkeit, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, verschiedenen Gruppen beizutreten. Als Existenzgründer bietet es sich so an, einer Gruppe zum Thema Firmengründung beizutreten.

Verkaufsförderung durch klassische Werbung und Mundpropaganda

Obwohl das Internet vielfältige Kommunikationskanäle bietet, sollten Sie den klassischen Werbeformen ebenso Beachtung schenken. Die wohl einfachste und kostengünstigste Werbefläche ist Ihr Auto. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Ihr Logo auf der Heckscheibe ist völlig ausreichend.

Verteilen Sie zudem Flyer, je nach Ihrer Branche zum Beispiel in örtlichen Ladengeschäften, Gastronomiebetrieben, bei Ärzten oder Informationsständen.
Eine Anzeige in der regionalen Zeitung, dem Gemeindeblatt oder anderen schriftlichen Medien empfiehlt sich immer. Beispielsweise können Sie über ihre offizielle Eröffnungsfeier berichten.
Eine Geschäftseröffnung, wenn Sie gut aufgezogen wird, kann ein gewaltiges Sprungbrett sein. Wichtig ist es hier, wichtige Persönlichkeiten einzuladen und die Presse zu informieren. Dann haben Sie nach dem Event kostenlose Werbung.

Entscheiden Sie sich für Radio- oder Fernsehwerbung, ist das Hinzuziehen einer Werbeagentur empfehlenswert.

Nutzen Sie auf jeden Fall die Macht der Weiterempfehlung für sich! Halten Sie die Augen offen, wer in Ihrem Bekanntenkreis als Tester für Ihre Produkte/Dienstleistungen in Betracht kommt. Haben Sie in Ihrem näheren Umfeld niemanden, den Sie als geeignet ansehen, so finden sich im Internet zahlreiche Produkttester. Schauen Sie sich um und probieren es aus. Sie müssen sich nur sicher sein, dass Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung einem Test auch Stand hält.

Wünsche Ihnen ein explodierendes Bekanntwerden
Alfons Burtscher

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About the author 

Alfons Burtscher

Seit über 10 Jahren als Unternehmensberater und Coach in kleinen und mittleren Firmen unterwegs, begann er 1997 nebenberuflich und seit 2009 hauptberuflich selbständig zu arbeiten. Was früher überhaupt kein Thema war, wurde im Laufe der Angestelltenjahre immer mehr zu einem starken Wunsch. Er kennt daher die Ängste, Zweifel und vor allem den inneren kleinen Schweinehund, der nicht aus seiner gewohnten Komfortzone raus will. Mit seinen Artikeln möchte er Menschen helfen, die den Schritt in die Selbständigkeit machen wollen oder bereits vollzogen haben, damit sie den Erfolg erlangen, den sie anstreben. Sein Motto: "Lerne, aber behalte es nicht für dich, damit die Welt davon profitiert."

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  1. Bekanntheit ist das Stichwort schlechthin.

    Jeder versucht irgendwelche Wege um bekannter zu werden.

    Das wichstigste, aus meiner Erfahrung ist, dass diejenige, die wirklich bekannter werden wollen, sich darüber bewusst sein müssen. Dass Sie dann ein ganz anderes Leben haben.
    Vernetzt mit den richtigen Leuten, der Einsatz der neuen Medienmöglichkeiten lässt beinahe keinem mehr Wünsche offen.
    Lg Heinz Buser

    Reply

  2. Ja Heinz, viele versuchen, rasch bekannt zu werden, scheitern aber oft durch die falschen oder zu unkoordinierte Maßnahmen, WEIL es so viele Möglichkeiten gibt.
    Es ist wichtig, die passenden Maßnahmen zu finden und die dann auch eine bestimmte Zeit konsequent zu betreiben.
    Danke für deinen Kommentar.
    Alfons

    Reply

  3. Hallo Alfons

    aus meiner Erfahrung aus ist es der falsche Weg sehr schnell sehr viel zu erreichen und bekannt zu werden.Wenn ich mir die Webseiten mancher anschaue oder die Blogs wo der letzte Artikel 2 Monate her ist,da frag ich mich was soll das für einen Sinn machen,man muss kontinuierlich an sich und seiner Firma arbeiten.Du beschreibst das in deinen Artikeln sehr sehr gut.Ich freue mich auf deinen nächsten Artikel.

    Herzliche Grüße
    Peter

    Reply

  4. Hallo Alfons,
    einen bestimmten Bekanntheitsgrad zu erlangen ist eine Angelegenheit auf einer langen Zeitachse verbunden mit verschiedenen Massnahmen, so wie sie du in deinem Artikel eindrücklich beschrieben hast.

    Beste Grüsse
    Werner

    Reply

  5. Danke Werner für deinen wertvollen Kommentar.
    Ja, es stimmt, es ist eine kontinuierliche Aufgabe, die nicht in einigen Wochen oder Monaten erledigt ist.
    Aber es zahlt sich aus. Man darf dann nur nicht in den Irrglauben verfallen, dass man dann nichts mehr tun muss.
    Da man nun aber einen guten Ruf zu verteidigen hat, bleibt es beim regelmäßigen Dienst am Kunden.
    Liebe Grüße
    Alfons

    Reply

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